München, 06.06.2020 10:00 bis 17:00

Die Befreiung des KZs Dachau jährt sich 2020 zum 75. Mal. Nach dem Besuch im NS-Dokumentationszentrum bekommt die RG München eine Führung durch die Gedenkstätte in Dachau.

Am 22. März 1933 wurde bei Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet, bis zur Befreiung am 29. April 1945 wurden dort fast 200.000 Menschen von den Nationalsozialisten eingesperrt. Politische Gegner des NS-Regimes, Homosexuelle, Emigranten, Zeugen Jehovas, sogenannte Berufsverbrecher und in späteren Jahren vor allem Juden.
In einem geführten Rundgang durch die KZ- Gedenkstätte Dachau erklärt die Historikerin Lilly Maier uns die Hintergründe des KZ-Systems, zeigt wie die Häftlinge in Dachau lebten und litten und wie sich das KZ im Lauf von 12 Jahren veränderte. Einen besonderen Fokus legt sie dabei auf die Lebensgeschichten von bekannten Häftlingen, wie dem 2016 verstorbenen Max Mannheimer, Ernst Kupfer-Koberwitz, dessen Tagebuch eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte des KZ Dachaus ist, und Georg Elser, der nach dem gescheiterten Bürgerbräukeller-Attentat als „persönlicher Gefangener“ Adolf Hitlers galt.

Kontakt: fk-muenchen@daad-alumni.de