An einem sonnigen Samstag im Juni flog der DAAD Freundeskreis Rhein-Main in die Universitätsstadt Marburg an der Lahn aus.

Dort wurden wir vor der Elisabethenkirche sogleich von unserer Stadtführerin in Empfang genommen, die uns in den folgenden zwei Stunden zum Landgrafenschloss und durch die Marburger Altstadt führte. Das Wetter war uns hold und zu Fuß waren wir auch alle fit – das muss man in Marburg auch sein, denn wir legten bei unserem Spaziergang nicht wenige Höhenmeter zurück.

Marburg ist genau das richtige Pflaster um zu erfahren wie das studentische Leben früher war.

Marina Sirobob

Unsere Stadtführerin, eine englischsprachige und eingefleischte Marburgerin, beeindruckte nicht nur durch ihre Orts- und Geschichtskenntnisse. Auch lernten wir auf dem Weg die Herkunft mehrerer Sprichwörter und Redensarten kennen, wie beispielsweise „die Kurve kratzen“ und „weg vom Fenster“. Zudem war das studentische Marburg genau das richtige Pflaster, um unseren Stipendiaten zu erzählen, was es mit studentischen Verbindungen auf sich hat und wie das Studentenleben in Deutschland früher war.

Im Anschluss an die Stadtführung stärkten wir uns mit sättigenden Aufläufen in einem studentischen Restaurant.  Dann zerstreute sich unsere bunte Truppe in Kleingruppen oder individuell in den Gassen der Altstadt auf der Suche nach Souvenirs und Fotomotiven, bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Frankfurt ging.

Ein Bericht von Marina Sirobob