München, 26.05.2018 15:00 bis 18:00

African Mobilities: THIS IS NOT A REFUGEE CAMP EXHIBITION

Die RG München kooperiert mit der Jungen Akademie der TUM beim Besuch einer Sonderschau im Architekturmuseum der Pinakothek der Moderne mit dem Titel „African Mobilities“.  Ein Mitglied des Kuratorenteams, Tonderai Koschke, führt die Gruppe durch die Ausstellung, es folgt eine Diskussion.

„In der gegenwärtigen Situation, in der internationale Grenzen gewaltsam neugezeichnet, verwaltet und überwacht werden und in dem einzelne Länder immer stärker von geopolitischen Neuausrichtungen und kapitalistischen Gewinnkreisläufen betroffen sind, versucht diese Ausstellung zu erforschen, wie Architektur auf die Komplexität der Mobilität in Afrika (African Mobilities) reagiert – jenseits der Figur des Flüchtlings. Afrikanische Städte werden hier als Orte der Innovation, der schnellen Transformation, neuer architektonischer Typologien, Infrastrukturen und Technologien betrachtet “ (aus der Ankündigung des Architekturmuseums).

African Mobilities setzt sich nicht mit der Architektur des Flüchtlingslagers auseinander. Die Ausstellung erforscht wie Städte Zufluchtsorte für die sich ständig bewegenden afrikanischen Bevölkerungen sein können. Gleichzeitig setzt sie sich damit auseinander wie scheinbar alte, koloniale Ausbeutungsmuster in neuen Bereichen der Rohstoffgewinnung überdauern.

http://www.architekturmuseum.de/ausstellungen/african-mobilities-not-refugee-camp-exhibition/

http://www.africanmobilities.org

http://www.jungeakademie.tum.de

Ausstellungsförderung Kulturstiftung des Bundes, Förderverein des Architekturmuseums der TU München, Goethe-Institut

Kontakt: fk-muenchen@daad-alumni.de