Dank DAAD-Stipendiatin Julia Stankiewicz umkreist das DAAD-Logo die Erde. Als Masterstudentin der Luft- und Raumfahrttechnik an der TU München plante sie ursprünglich ein Praktikum bei der Planet-Zentrale in San Francisco. Das Unternehmen widmet sich dem Design, der Herstellung und dem Betrieb von Satelliten, die von ihrer Laufbahn um die Erde jeden Tag aktuelle Bilder senden. Diese erlauben es beispielsweise, die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar zu verfolgen. Wegen der Corona-Pandemie fiel dieser Plan flach. Stattdessen absolvierte Julia ihr Praktikum bei der Berliner Niederlassung von Planet.

Als Teil des Mission Operations Teams schrieb sie nicht nur den Code, um die Daten „ihres“ Satelliten zu verarbeiten, sondern durfte auch ein Seitenpaneel gestalten. Dafür wählte sie unter anderem die Logos der drei Institutionen, die ihre akademische Ausbildung auf dem Weg von Gdansk über Manchester nach München maßgeblich unterstützt haben, wie der DAAD. Julia Stankiewicz: „Der DAAD hilft mir sehr bei meinem Studium. Deshalb freut es mich, diesen kleinen Beitrag zu leisten und sein Logo in den Weltraum zu schicken.“

Abgebildet auf der Seitenplatte des Satelliten, die Julia gestaltet hat: Sterne (symbolisch für den Weltraum) und die drei Typen von Satelliten, die Planet betreibt; Berlin als Standort des Unternehmens, auf den Pfoten des Berliner Bären die Initialen des fünfköpfigen Launch-Teams. Darunter befinden sich die Logos der Stipendiengeber, darunter der DAAD.
Der Satellit wurde mit einer SpaceX-Rakete in den Weltraum befördert.
Julia Stankiewicz